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		<title>Dokumentarfilm</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 11:37:46 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Glossar Reisefilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Allgemein werden als Dokumentarfilme alle Filme bezeichnet, die keine Fiktion sind und auch keine Animation. In der Filmwelt unterscheidet man zwischen Spielfilm, Dokumentarfilm und Animationsfilm. Allerdings sind die Grenzen durchaus fließend. Ein Reisefilm würde also zur Gattung Dokumentarfilm gehören. Beim Dokumentarfilm gibt es aber große Unterschiede und der Film an sich wandelt sich im Laufe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allgemein werden als Dokumentarfilme alle Filme bezeichnet, die keine Fiktion sind und auch keine Animation. In der Filmwelt unterscheidet man zwischen Spielfilm, Dokumentarfilm und Animationsfilm. Allerdings sind die Grenzen durchaus fließend. Ein Reisefilm würde also zur Gattung Dokumentarfilm gehören.</p>
<p>Beim Dokumentarfilm gibt es aber große Unterschiede und der Film an sich wandelt sich im Laufe der Jahre. Ich habe hier ein Zitat eines Dokumentarfilmers gefunden, das viel zu denken gibt:</p>
<p>Clemens Kuby: "Ist ein Maler; der die Berge rot oder blau malt, obwohl sie in Wirklichkeit vielleicht braun oder grün sind, ein Lügner, ein Manipulateur, dem das Handwerk gelegt gehört? Nein, er ist ein Künstler. Genau das sind wir Dokumentarfilmer auch, und ich bekenne mich dazu und ich gelobe, es in Zukunft noch stärker zu sein, und ich gelobe, mich von der Wirklichkeit nicht mehr einschränken zu lassen. Ich stehe zu meiner Manipulationähigkeit, denn sie ist mein Handwerk, mit dem ich meinen Auftrag als Künstler erfülle. Ich sage immer zu meinen Studenten: Den einzigen Film, den ich als Dokumentarfilm, im alten dokumentarischen Sinne, akzeptieren würde, ist der, den die Überwachungskamera im Bankschalter aufnimmt. Was hat dieser Film mit Kunst zu tun? Nichts! Und genau da sitzt der puristische Dokumentarfilmer in der selbst aufgestellten Falle."</p>
<p>Clemens Kuby aus dem Buch: "Der Dokumentarfilm als Autorenfilm, Seite 49<br />
Gefunden als Zitat im Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3867642168/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=kochloefl-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3867642168">Das Gefühl des Augenblicks</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=kochloefl-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3867642168" alt="" width="1" height="1" border="0" /> von Thomas Schadt.</p>
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		<title>Amateurfilm</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 11:57:42 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Glossar Reisefilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Erklärung des Begriffs "Amateurfilm" bzw. auch "Amateurfilmer" ist sehr schwer, weil es mehrere Kategorien von Amateurfilmen und deren Machern gibt. Als Synonym wird oft auch "Hobbyfilm" verwendet, das zumindest besser ausdrückt, dass es sich um Filme oder Filmer handelt, die das in ihrer Freizeit und nicht als Beruf machen. Zu Amateurfilm gehören sicher alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://reisefilm.org/wp-content/uploads/2012/03/postitamateurfilm.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-267" title="Amateurfilm" src="http://reisefilm.org/wp-content/uploads/2012/03/postitamateurfilm-150x150.jpg" alt="Amateurfilm" width="150" height="150" /></a>Eine Erklärung des Begriffs "Amateurfilm" bzw. auch "Amateurfilmer" ist sehr schwer, weil es mehrere Kategorien von Amateurfilmen und deren Machern gibt. Als Synonym wird oft auch "Hobbyfilm" verwendet, das zumindest besser ausdrückt, dass es sich um Filme oder Filmer handelt, die das in ihrer Freizeit und nicht als Beruf machen. Zu Amateurfilm gehören sicher alle rein dokumentarischen Filme, die letztendlich so bleiben, wie sie aufgenommen wurden. Dann gibt es Filmer, die man auch als Fun-Filmer bezeichnen könnte, die nur kurze Sequenzen von besonderen Ereignissen oder Vorkommnissen aufnehmen und diese ins Internet stellen. Früher liefen diese Filmschnippsel oft unter dem Begriff "Pleiten, Pech und Pannen" im Fernsehen, heute erlangen die Autoren teilweise eine gewisse YouTube Berühmtheit, wenn sich die Aufnahmen viral verbreiten. Dann gibt es noch die Riege der engagierten Amateurfilmer, die im <a href="http://www.bdfa.de">BDFA</a> organisiert sind. Deren Betreben kann es u.a. sein, die Filme auf Wettbewerben und in der Öffentlichkeit zu zeigen, sie stecken also dementsprechend viel Aufwand in die Filme und oft auch ihr eigenes Geld. Häufig nennen sich diese Filmer auch nicht-kommerzielle, manchmal auch independent oder no-budget Filmer. Es sind sowohl Dokumentationen, Animationen als auch Spielfilme. Gerade jüngere Filmer organisieren sich gerne zu kleinen Gruppen, die dann gemeinsam Spielfilme drehen. Heute geschieht das häufig im Internet über Communities. Nicht mehr richtig dem Amateurfilm kann man Studentenfilme zuordnen, also Filme, die im Rahmen eines Medien- oder Filmstudiums entstehen, aber es sind auch alles nicht-kommerzielle Filme und Filmer.</p>
<p>Während Amateurfilmer bzw. Hobbyfilmer tatsächlich mehr darüber aussagt, ob ich Geld mit Filmen verdiene, sagt weder Autor noch independent noch no-budget etwas darüber aus, ob ich das Filmen als Beruf ausübe. Ich kann ja auch als Filmer, der damit Geld verdient, no-budget bzw. independent Filme machen.</p>
<p>Im <a title="Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V." href="http://www.bdfa.de">BDFA</a> (Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V.) nennen sich die Filmer seit geraumer Zeit Autoren. Das einzige BDFA Kriterium ist dabei, dass kein Geld mit dem Film an sich verdient wird. Dadurch ist der BDFA nicht nur für Amateurfilmer, sondern auch für Studenten offen, ja sogar für Leute, die auch mit Film Geld verdienen, nur halt nicht mit den Filmen, die sie für einen BDFA Wettbewerb einreichen. Für deren Produktionen werden oft professionelle Kommentarsprecher beansprucht und Musik, die von professionellen Komponisten speziell für einen Film eingespielt wurde. Auch Fremdaufnahmen, die einen professionellen Ursprung haben, sind in einem gewissen Rahmen erlaubt, wenn es dem Zweck des Filmes dient. Dabei meine ich nicht Archivaufnahmen, die so nicht mehr erstellbar wären, sondern Aufnahmen aus anderen Filmen. Dabei rede ich nicht von Kameras oder anderen Equipment, das steht natürlich allen offen und sagt ja  auch nichts über die inhaltliche Qualität eines Films aus.</p>
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		<title>Dramaturgie</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 09:50:13 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Glossar Reisefilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Dramaturgie gibt es nicht nur beim Spielfilm, auch in einer Reisedokumentation ist diese wichtig. Es gibt ja verschiedene Arten, wie ich meine Reise beschreiben kann. Das kann chronologisch sein, das kann aber auch in Rückblenden sein. Ich kann allein durch Schnitt und Montage auch einen Spannungsbogen setzen. damit die Reisedokumentation bis zum Ende für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dramaturgie gibt es nicht nur beim Spielfilm, auch in einer Reisedokumentation ist diese wichtig. Es gibt ja verschiedene Arten, wie ich meine Reise beschreiben kann. Das kann chronologisch sein, das kann aber auch in Rückblenden sein. Ich kann allein durch Schnitt und Montage auch einen Spannungsbogen setzen. damit die Reisedokumentation bis zum Ende für den Zuschauer interessant bleibt. Ein wichtiger Gesichtspunkt ist auch die Erzählzeit. Während die erzählte Zeit die Dauer meiner Reise ist, ist die Erzählzeit die Dauer des Films. Über welche Erzählzeit kann ich also meine Reisedokumentation interessant gestalten? Das können 10 Minuten sein, wenn man nur bestimmte Ereignisse währen der Reise erzählt, das kann aber auch eine Stunde sein, wenn während meiner Reise genug passiert ist, was für die Zuschauer, bzw. meine Zielgruppe interessant ist. Eine abendfüllende, also länger als eine Stunde dauernde Dokumentation ist eher selten, da die Dramaturgie da sehr schwer ist.</p>
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		<title>Bildsprache</title>
		<link>http://reisefilm.org/bildsprache/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 09:27:24 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Glossar Reisefilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Möchte man eine Geschichte erzählen, so verwendet man Wörter und Sätze in einer Sprache, die mein Gegenüber versteht. Möchte man einen Film machen, so will man ja auch eine Geschichte erzählen, nur auf filmische Art, also ausgedrückt durch Bilder mit evtl. ergänzendem Kommentar. Wenn allerdings meine Bilder nichts aussagen, werde ich das auch mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://reisefilm.org/wp-content/uploads/2012/03/paintbrush-green-hi.png"><img class="alignleft  wp-image-290" title="Bildsprache" src="http://reisefilm.org/wp-content/uploads/2012/03/paintbrush-green-hi-150x150.png" alt="Bildsprache" width="90" height="90" /></a>Möchte man eine Geschichte erzählen, so verwendet man Wörter und Sätze in einer Sprache, die mein Gegenüber versteht. Möchte man einen Film machen, so will man ja auch eine Geschichte erzählen, nur auf filmische Art, also ausgedrückt durch Bilder mit evtl. ergänzendem Kommentar. Wenn allerdings meine Bilder nichts aussagen, werde ich das auch mit einem Kommentar nicht retten können. Um meine Bilder sprechen zu lassen, benötige ich eine bestimmte Bildsprache, die dem Inhalt meines Films angemessen ist. Dazu habe ich verschiedene <a title="Einstellungsgröße" href="http://reisefilm.org/einstellungsgrose/">Einstellungsgrößen</a>, Kamerabewegungen und <a title="Perspektive" href="http://reisefilm.org/perspektive/">Perspektiven</a>, sowie den Schnitt (bzw. Montage) und die Beleuchtung der Szenerie. Je abwechslungsreicher ich die Bildsprache machen kann, desto interessanter wird mein Film werden.</p>
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		<title>Einstellungsgroesse</title>
		<link>http://reisefilm.org/einstellungsgrose/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 09:14:51 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Glossar Reisefilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Filmen gibt es verschiedene Einstellungsgrößen, über die man Bescheid wissen sollte. Eine Einstellung ist übrigens immer eine Aufnahme, also vom Einsschalten bis zum Ausschalten der Kameraaufnahme bzw. vom Einstiegspunkt bis zum Ausstiegspunkt, wenn man beim Schnitt eine Aufnahme anschließend im Filmbearbeitungsprogramm anpasst.. Diese Einstellungsgrößen sollte man beim Schnitt auch gemischt verwenden, der Film wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Filmen gibt es verschiedene Einstellungsgrößen, über die man Bescheid wissen sollte. Eine Einstellung ist übrigens immer eine Aufnahme, also vom Einsschalten bis zum Ausschalten der <a title="Camcorder – Videokamera" href="http://reisefilm.org/camcorder-videokamera/">Kameraaufnahme</a> bzw. vom Einstiegspunkt bis zum Ausstiegspunkt, wenn man beim Schnitt eine Aufnahme anschließend im <a title="Filmbearbeitungsprogramm" href="http://reisefilm.org/videobearbeitungsprogramm/">Filmbearbeitungsprogramm</a> anpasst.. Diese Einstellungsgrößen sollte man beim Schnitt auch gemischt verwenden, der Film wird dadurch wesentlich interessanter wirken, als eine Aneinanderreihung von Totalen. Es gibt natürlich beliebig viele Einstellungsgrößen, wenn man das Thema etwas wissenschaftlicher ansieht, dann findet man schnell raus, dass sich das aud ca. 6-8 verschiedene Einstellungsgrößen reduziert:</p>
<h3>Totale</h3>
<p>Die Totale ist eine Übersichtsaufnahme, die Menschen oder Objekte aus großer Entfernung zeigt. Wird natürlich häufig bei Landschaftsaufnahmen verwendet. Eigentlich unterscheidet man auch noch zwischen Totale und extreme Totale (oder auch "Weite" genannt), das ist aber bei Reisedokumentation selten der Fall, deshalb hier nicht weiter berücksichtigt. In der Reisedokumentation wäre das die typische Landschaftsaufnahme.</p>
<h3>Halbtotale</h3>
<p>Zeigt ein Objekt (Bauwerk, Skulptur usw.) oder eine Person vollständig, also Kopf bis Fuß. Diese Aufnahmeart wird häufig verwendet, wenn man in ein Thema mit einer Person oder einem Objekt einführen möchte oder als begleitende Aufnahme.</p>
<h3>Amerikanisch</h3>
<p>Diese Aufnahmeart gibt es nicht für Objekte, sie wird nur bei Personen verwendet. Sie heisst "Amerikanisch", weil sie schon in alten Hollywoodfilmen wie Western verwendet wurde. Eine Person wird von den Knien aufwärts gezeigt, insbesondere so, dass man den Colt und dann die ziehende Hand sieht. Bei Reisedokumentationen kann man das auch mit "Halbnah" zusammenfassen.</p>
<h3>Halbnah</h3>
<p>Das ist die häufigste Art, mit der man Personen in einer Reisedokumentation einfangen sollte. Sie zeigt eine Person von der Hüfte aufwärts.</p>
<h3>Nah</h3>
<p>Diese Aufnahmeart zeigt von einer Person Kopf und Schulter, was in der Regel für Interviews verwendet wird. Bei Objekten wird ein Teil des Objektes oder Bauwerkes gezeigt. Das sollte bei Reisedokumentationen häufig verwendet werden, da Nahaufnahmen immer Interesse bei Zuschauern erwecken, weil sie etwas hervorheben.</p>
<h3>Großaufnahme - Detail</h3>
<p>Zeigt den Kopf oder einen Teil des Gesichts einer Person. Auch hier wird normalerweise noch zwischen Großaufnahme (Kopf) und Detail (Teil des Kopfes, z.B. Auge) unterschieden, für die Reisedokumentation kann man das aber auch zusammenfassen als Großaufnahme. Diese Aufnahmearten werden verwendet, um emotionale Ausdrücke einzufangen, oder Details hervorzuheben. Das kann eine Gesichtsmimik sein, die beim Zuschauer eine Emotion (Anziehung, Ablehnung) auslösen soll. Bei Objekten ist das in der Regel ein kleiner Ausschnitt bzw. ein besonderes Detail eines Objektes, auf das man hinweisen möchte.</p>
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		<title>Perspektive</title>
		<link>http://reisefilm.org/perspektive/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 08:35:08 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Glossar Reisefilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Wichtig bei Filmaufnahmen ist immer, aus welcher Perspektive ich filme. Wenn ich Personen filme, dann gibt es grundsätzlich drei Perspektivmöglichkeiten. Ich kann von unten herauf, von oben herab oder auf Augehöhe filmen. Augenhöhe bedeutet allerdings nicht meine Augenhöhe, sondern auf Augenhöhe der gefilmten Person. Von unten herauf, was man auch Froschperspektive nennt, ergibt beim Zuschauer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wichtig bei Filmaufnahmen ist immer, aus welcher Perspektive ich filme. Wenn ich Personen filme, dann gibt es grundsätzlich drei Perspektivmöglichkeiten. Ich kann von unten herauf, von oben herab oder auf Augehöhe filmen. Augenhöhe bedeutet allerdings nicht meine Augenhöhe, sondern auf Augenhöhe der gefilmten Person. Von unten herauf, was man auch Froschperspektive nennt, ergibt beim Zuschauer immer den Eindruck, dass mir dieser Person überlegen ist, ich also zu der Person aufschaue, von oben herab ergibt immer den Eindruck, dass ich der Person überlegen bin oder auch, dass ich die Person nicht besonders achte. Auf Augenhöhe, was eigentlich die häufigste Einstellung sein sollte, heisst einfach nur, die Person ist gleichwertig und beachtenswert. Übrigens gilt das auch für Kinder. Kinder von oben herab, also aus der Stehposition zu filmen, kommt beim Zuschauer nicht gut an, hier entsteht der Eindruck, dass dem Filmer das Kind nicht wichtig ist. Was Anderes ist übrigens, wenn ich eine Person bei der Ausübung einer Tätigkeit filme. Dann steht ja nicht die Person, sondern die Tätigkeit im Vordergrund. Natürlich werden ja gerade beim Amateurfilm bzw. Reisedokumentation nicht immer Personen gefilmt, sondern viel öfter Landschaften und Bauwerke. Hier gilt beim Filmen das Gleiche wie bei der Fotografie. Perspektivische Sichten mit Vorder- und Hintergrund ergeben immer eine Tiefenwirkung, die wesentlich plastischer ist, als wenn ich immer nur Landschaft im Hintergrund habe. Filme ich eine Landschaft, so sollte ich auch auf den Vordergrund achten. Perspektive bei Landschaftsaufnahmen heisst auch, dass ich im Bild gedachte Linien habe, die nicht parallel zum Horizont verlaufen. Nur beim Meer oder bei einem See muss eine Aufnahme immer horizontal sein, sonst entsteht der Eindruck, dass das Meer ausläuft. Auch Bauwerke kann ich nicht so filmen, dass der Eindruck entsteht, diese würden gleich einstürzen. Auch beim Filmen gilt übrigens der goldene Schnitt, also 1/3 zu 2/3 sowohl horizontal als auch vertikal für Vordergrund und Hintergrund. Bei Personenaufnahmen sollte eine Person nie in der Mitte stehen, es sollte immer mehr im Bild sein, wohin diese Person schaut. Bei Landschafts- und Objektaufnahmen redet man von einer Froschperspektive und einer Vogelperspektive.</p>
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		<title>Beleuchtung</title>
		<link>http://reisefilm.org/beleuchtung/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 10:38:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bei Reisedokumentationen hat man selten eine zusätzliche Lichtquelle dabei und das ist heute in den meisten Fällen gar nicht nötig, da moderne Kameras entsprechend gute Low-Light Fähigkeiten haben, also auch bei wenig Licht in Kirchen oder anderen Innenräumen oder sogar nachts bei Straßenbeleuchtung gute Bilder liefern. Eine andere Sache ist natürlich, wenn ich eine besondere Lichtstimmung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei <a title="Reisefilm" href="http://reisefilm.org/reisefilm/">Reisedokumentationen</a> hat man selten eine zusätzliche Lichtquelle dabei und das ist heute in den meisten Fällen gar nicht nötig, da moderne <a title="Camcorder – Videokamera" href="http://reisefilm.org/camcorder-videokamera/">Kameras</a> entsprechend gute Low-Light Fähigkeiten haben, also auch bei wenig Licht in Kirchen oder anderen Innenräumen oder sogar nachts bei Straßenbeleuchtung gute Bilder liefern. Eine andere Sache ist natürlich, wenn ich eine besondere Lichtstimmung erzeugen will. Da kann eine zusätzliche LED-Leuchte wahre Wunder wirken. Habe ich die nicht dabei, dann muss ich versuchen, das vorhandene Licht entsprechend bestmöglich auszunutzen. Bei speziellen Aufnahmen, wie z.B. Gegenlichtaufnahmen sollte ich darauf achten, dass ich die Automatik der Kamera ausschalte und die Blende entsprechend dem Motiv anpasse. Insbesondere sollte ich die automatische Belichtung bei Schwenks oder Zooms ausschalten, wenn helle und dunkle Objekte ins Bild kommen. Meistens wähle ich dann eine Blende, die bestmöglichst beiden Arten entspricht. Ist das nicht möglich, verzichte ich lieber auf eine solche Aufnahme und mache lieber zwei verschiedene Aufnahmen. Ein weiteres Problem bei Beleuchtung stellt die Mischbeleuchtung dar. Also Innenbeleuchtung, die eine ganz andere Farbtemperatur hat, als Sonnenlicht, welches durch das Fenster reinkommt. In solchen Fällen sollte man die WB (White-Balance, Weissabgleich) der Kamera ausschalten und manuell bestmöglichst an die Verhältnisse angepasst, einstellen.  Das größte Problem stellen immer wieder Leuchtstoffröhren dar, die nochmal eine andere Temperatur als normales Glühbirnen haben.</p>
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		<title>Geraeusche im Film</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 10:24:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jede Videokamera hat heute ein Mikrofon, so dass alle Original-Geräusche, die vor und hinter der Kamera während der Aufnahme zu hören sind, mit aufgenommen werden. In vielen Fällen geht das gut, es gibt aber genügend Fälle, wo die Geräusche entweder unpassend oder auch unbrauchbar sind. Dann muss ich in der Nachbearbeitung eingreifen und diese Geräusche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede <a title="Camcorder – Videokamera" href="http://reisefilm.org/camcorder-videokamera/">Videokamera</a> hat heute ein Mikrofon, so dass alle Original-Geräusche, die vor und hinter der Kamera während der Aufnahme zu hören sind, mit aufgenommen werden. In vielen Fällen geht das gut, es gibt aber genügend Fälle, wo die Geräusche entweder unpassend oder auch unbrauchbar sind. Dann muss ich in der Nachbearbeitung eingreifen und diese Geräusche entweder in der Lautstärke anpassen oder sogar komplett weglassen und eine andere Geräuschkulisse suchen. Ein typisches Beispiel ist das Windgeräusch, das im Original nur selten wirklich passend ist, ich muss meistens nach anderen Geräuschen suchen, die besser zu der Szene passen. Ein weiteres Beispiel ist ein hinter mir vorbeifahrendes Auto, das man in der Aufnahme aber nicht sieht. Damit ist das Geräusch nicht glaubwürdig und meistens sogar störend, ich muss es also ersetzen. Andere Beispiele sind Kirchenglocken, wo die Kirche nicht zu sehen ist oder Baustellenlärm, wo keine Baustelle im Bild ist. Der beste Weg zu einem anderen Geräusch ist eine andere Aufnahme, vielleicht sogar eine, die gar nicht im Film vorkommt, die aber eine bessere Geräuschkulisse liefert. Wenn ich gar keine Geräuschkulisse habe, dann kann ich auch zu Geräusch-CDs greifen, die es zu kaufen gibt. Ich kann aber auch während der Aufnahmen auch dafür sorgen, dass ich später eine gute Geräuschkulisse habe. Videomaterial kostet nicht, ich kann z.B. in einer Stadt mal eine Minute die Kamera laufen lassen und nur Geräusche aufnehmen, die ich später im Film verwenden kann.</p>
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		<title>Zoom</title>
		<link>http://reisefilm.org/zoom/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 10:15:30 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Glossar Reisefilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Jede Videokamera besitzt einen Zoom, mit dem man Objekte näher heranholen kann, vom Weitwinkel bis zum starken Tele geht das zum Teil bis 20facher und noch mehr Vergrößerung. Ich kann den Ausschnitt natürlich vorher einstellen und dann nur mit einer bestimmten Brennweite filmen. Das ist der Normalfall. Ich kann aber auch, während der Aufnahme zoomen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede <a title="Camcorder – Videokamera" href="http://reisefilm.org/camcorder-videokamera/">Videokamera</a> besitzt einen Zoom, mit dem man Objekte näher heranholen kann, vom Weitwinkel bis zum starken Tele geht das zum Teil bis 20facher und noch mehr Vergrößerung. Ich kann den Ausschnitt natürlich vorher einstellen und dann nur mit einer bestimmten Brennweite filmen. Das ist der Normalfall. Ich kann aber auch, während der Aufnahme zoomen, das sollte aber nur in speziellen Fällen geschehen. Ein Fall wäre, ich möchte mit einem Heranzoomen verdeutlichen, dass mich etwas besonderes interessiert, dann sollte die nächste Aufnahme aber eine Nahaufnahme dieses Objekts aus einer anderen Perspektive sein. Ein anderer Fall wäre, ich möchte eine Sequenz filmisch beenden, indem ich vom Obekt wegzoome. In beiden Fällen sollte ich vor der eigentlichen Aufnahme eine Probeaufnahme machen, um genau festzulegen, wo der Anfang und das Ende des Zooms ist, also der anfängliche Ausschnitt und das Ziel. Für einen Zoom sollte ich auch möglichst ein Stativ verwenden und wenn es auch noch geht, die Kamera fernauslösen, damit es am Anfang oder Ende des Zooms nicht zu unschönen Verwacklern führt. Ein Zoom sollte in einer <a title="Reisefilm" href="http://reisefilm.org/reisefilm/">Reisedokumentation</a> sehr sparsam eingesetzt werden.</p>
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		<title>Zwischenschnitt</title>
		<link>http://reisefilm.org/zwischenschnitt/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 15:02:12 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Glossar Reisefilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen Zwischenschnitt benutzt man bei der Montage eines Films, um meistens Unzulänglichkeiten einer Aufnahme zu verdecken. Zwischenschnitte muss man allerdings beim Drehen schon berücksichtigen und aufnehmen, später kann man das kaum nachholen. Das kann als Beispiel bei einer längeren Aufnahme einer Musikgruppe sein, weil man kurze Zeit die Kamera zu viel verwackelt hat. Da dreht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Zwischenschnitt benutzt man bei der Montage eines Films, um meistens Unzulänglichkeiten einer Aufnahme zu verdecken. Zwischenschnitte muss man allerdings beim Drehen schon berücksichtigen und aufnehmen, später kann man das kaum nachholen. Das kann als Beispiel bei einer längeren Aufnahme einer Musikgruppe sein, weil man kurze Zeit die Kamera zu viel verwackelt hat. Da dreht man auch Zuschaueraufnahmen oder Nahaufnahmen der Musikgruppe, die man später einfügen kann. Typische Zwischenschnitte macht man auch, um z.B. <a title="Achsensprung" href="http://reisefilm.org/achsensprung/">Achsensprünge</a> zu verdecken. Zwischenschnitte macht man auch bei Interviews, um einen Sprung zu überdecken. Typischerweise nimmt man ein Interview durchgehend auf, kann aber nur einige wenige Teile später im Film verwenden. Das gibt in den meisten Fällen einen Sprung der interviewenden Person. Dies lässt sich sehr gut durch einen Zwischenschnitt für den Zuschauer unsichtbar machen, so dass jeder später meint, das Interview wäre genauso abgelaufen. Hat man versäumt, einen guten Zwischenschnitt aufzunehmen, müssen dann oft die weißen Blitze herhalten, die das aber nur sehr unzulänglich verschleiern können.</p>
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